Ortsverband Schöneiche bei Berlin
11:54 Uhr | 09.02.2012 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 
CDU-NET
Hier melden Sie sich ins CDU Net ein:
Benutzername

Passwort


Passwort vergessen?



Presse
25.10.2009, 08:05 Uhr | Märkische Oderzeitung Übersicht | Drucken
Die wundersame Wandlung des Bürgermeisters

Bürgermeister Jüttner spricht sich nun doch für die weiterführende Schule aus. Das sollte nicht nur die Initiatoren des Bürgerbegehrens "Erst Schule - Dann Rathaus" verwundern! Aber die Initiatoren lassen sich nicht ins Bockshorn jagen und verfolgen ihr Ziel weiter!


Private Schulbetreiber interessiert an Schöneiche

 

Von Elke Schlegelmilch

Schöneiche (MOZ) Erste Weichen sind gestellt: Wegen der großen Zahl von Schülern im Ort strebt Schöneiche eine weiterführende Schule an, damit die Schulkinder auch ab der 7. Klasse nicht mehr in andere Gemeinden fahren müssen. Eine Bürgerinitiative macht jetzt zusätzlich Druck.

"Ziel ist eine Schule mit der Möglichkeit, das Abitur im Ort abzulegen", so Bürgermeister Heinrich Jüttner. Es gebe genügend Schüler im Ort, etwa 100 Kinder je Jahrgang. Der Landkreis verhindere jedoch bisher eine staatliche weiterführende Schule in Schöneiche. Deshalb hat die Gemeinde nun über eine öffentliche Ausschreibung Interessenten gesucht, die in Schöneiche eine weiterführende Privatschule betreiben möchten. Laut Bürgermeister liegen mehrere Bewerbungen vor.

Mitte November sollen sich die interessierten Privatschulträger im örtlichen Bildungsausschuss vorstellen. "Danach entscheidet die Gemeindevertretung am 9. Dezember, mit welchem Bewerber ein Vertrag vorbereitet werden soll", teilt Heinrich Jüttner mit. Über das Ergebnis solle Anfang 2010 auf einer Einwohnerversammlung berichtet werden. Jetzige Vorstellung ist, dass der Neubau eines Schulgebäudes für eine weiterführende Privatschule durch Darlehen ermöglicht wird, die durch die Mietzahlungen des Privatschulträgers zurückgezahlt werden. Dies solle mit dem Privatschulträger vertraglich vereinbart werden, der den Zuschlag von der Gemeinde erhalte.

"Als Standort für eine weiterführende Schule hat die Gemeinde ein Grundstück an der Berliner Straße ausgewählt - zwischen Sportplatz und Weisheimer Straße", so Jüttner. Es gebe aber auch die Idee, auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses ein Schulgebäude zu errichten.

Trotz dieser Nachrichten befürchten einige Schöneicher, dass der Schulneubau in absehbarer Zeit nicht zustande kommen könnte. Sie fordern, erst die Schule und dann das neue Rathaus zu bauen. Um öffentlichen Druck aufzubauen, hat sich eine Initiative formiert, um ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen. Mitglieder der Initiative sind neben Andreas Bachhoffer, Silvia Bursche, Sybill Mai, Kerstin Scriba und Lutz Kumlehn auch die CDU-Gemeindevertreter Karin Griesche und Andreas Ritter sowie der SPD-Abgeordnete Philip Zeschmann.

"Nach einem Rathausbau, der sich bis mindestens 2012 erstrecken soll, käme ein Schulneubau möglicherweise zu spät und wäre aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr finanzierbar", fasst Zeschmann den Standpunkt der Initiative zusammen. Deshalb finde seit Freitag im Ort eine Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren "Erst Schule dann Rathaus!" statt, "an die sich hoffentlich ein entsprechender Bürgerentscheid anschließen wird".


  Ältere Artikel finden Sie im Archiv.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
News-Ticker

Presseschau
Termine
Landesverband Brandenburg
CDU Landesverband
Brandenburg
Ticker der
CDU Deutschlands
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
 
 
 
0.64 sec. | 4085 Visits